1.12.17

Zwei neue Projekte: Lindhorst Gruppe möchte am Heimatstandort investieren

Die Unternehmensgruppe Lindhorst aus Winsen (Aller) hat in der letzten Woche zwei neue Projekte vorgestellt, die im Laufe des nächsten Jahres am Heimatstandort Winsen (Aller) realisiert werden sollen. Hierzu trafen sich die Unternehmensvertreter Nina Riemann-Lindhorst und Jannik Randolph gemeinsam mit Winsens Bürgermeister Dirk Oelmann, Bettina Hornbostel vom Pflegedienst Hornbostel und dem Architekten Jan von Hörsten. Außerdem präsentierte die Lindhorst Gruppe Ihre Vorhaben dem Winser Bauausschuss.

Wohnprojekt „Lebens(T)Raum Winsen (Aller)“

Der Unternehmensgruppe gehört seit einigen Jahren eine Fläche östlich der Winser Poststraße, auf der nun das Wohnprojekt „Lebens(T)Raum Winsen (Aller)“ entstehen soll. Auf dem ca. 2.700m² großen Areal soll barrierefreier Wohnraum für ältere Menschen, aber auch Menschen mit Handicap entstehen. Insgesamt sind ca. 23 Wohneinheiten geplant.

„Wir freuen uns sehr, dass das Projekt „Lebens(T)Raum“ nach der ersten Präsentation im Bauausschuss so gut angenommen wird und auf großes Interesse stößt. In Zusammenarbeit mit dem Pflegedienst Hornbostel wollen wir ein ortskernnahes Quartier entstehen lassen, auf dem es sich sorgenfrei leben lässt“ sagt Nina Riemann-Lindhorst, die das Projekt in Zusammenarbeit mit Jannik Randolph leitet.

Der Pflegedienst Hornbostel wird sich an dem neu entstehenden Areal niederlassen. Bettina Hornbostel, Geschäftsführerin des Pflegedienstes, führt aus: „So können wir sicherstellen, dass eine 24 Stunden Betreuung für die Bewohner gewährleistet wird.“ Eine Bindung an das Unternehmen wird es aber nicht geben. „Selbstverständlich können die Mieter sich auch andere Pflegedienste engagieren. Wir werden auch keine Pauschale für alle Bewohner erheben. Jeder zahlt nur das, was er tatsächlich in Anspruch nimmt“, so Hornbostel, die sich sehr über die Realisierung des Projektes freut. „Schon seit vielen Jahren suche ich nach einem Unternehmen, das ein solches Wohnangebot in Winsen schafft, denn die Nachfrage ist groß. Dass der Investor nun aus unserer Gemeinde kommt, ist für das Projekt ein riesiger Gewinn.“

Neubaugebiet Moorbruchsweg / Heitlandsweg

Des Weiteren plant das Unternehmen auf dem Areal zwischen dem Winser Moorbruchsweg und Heitlandsweg ein Neubaugebiet mit ungefähr 59 Bauplätzen zu erschließen. Derzeit befinden sich auf der Fläche noch ein Gartenbaubetrieb und ein Pferdehof sowie Acker- und Wiesenflächen.

„Wir sprechen hier über eine absolute 1A-Lage“, sagt Projektleiter Jannik Randolph. „Der Ortskern lässt sich fußläufig innerhalb weniger Minuten erreichen, in direkter Nachbarschaft liegen die Schulen sowie der neu entstehende Sportpark. Auf der anderen Seite hat man direkt Wald und Felder vor der Haustür. Somit gehe ich fest davon aus, dass die Wohnlage sowie für junge Familien als auch für Senioren mehr als interessant sein wird“, so Randolph.

Die Bauplätze werden bauträgerfrei verkauft. Angedacht ist, dass neben der klassischen Einfamilienhausbebauung auch die Möglichkeit für den Bau von zwei Mehrfamilienhäusern gegeben wird. Die Grundstücksgrößen werden zwischen 600 und 1.000 m² liegen.

Beide Projekte plant die Lindhorst Gruppe mit dem Winser Architekturbüro von Jan von Hörsten. Von Hörsten ist ein absoluter Profi, wenn es um seniorengerechtes Wohnen geht. „Für die Lindhorst Gruppe habe ich schon diverse Pflegeheime und Wohnanlagen, aber auch kleinere Baugebiete geplant und gebaut. In Winsen wollen wir mit den beiden Projekten ein ganz besonderes und neuartiges Angebot schaffen“ sagt er.

Auch Winsens Bürgermeister Dirk Oelmann begrüßt die Planungen des ortsansässigen Unternehmens. „Die stetig steigende Nachfrage nach barrierefreiem Wohnraum ist schon seit langem bei Bürgern und in der Politik ein Thema. Auch Bauplätze gibt es im Winser Kernort so gut wie gar keine mehr. Wir haben nun die Chance, unseren Ort ein weiteres Mal zu stärken und in Sachen Ortsentwicklung nach vorne zu bringen. Ich freue mich sehr, dass sich auch die Fraktionen im Gemeinderat mit breiter Mehrheit für das Projekt ausgesprochen haben“ sagt Oelmann. „So können wir alle gemeinsam etwas großartiges entstehen lassen“.

Die beiden Unternehmensvertreter sind zuversichtlich, dass beide Vorhaben im Jahr 2018 begonnen werden können. „Somit sollten die ersten Häuser und Wohnungen im Frühjahr 2019 bezugsfertig sein“, so Riemann-Lindhorst und Randolph.